Deutschlandradio-Intendant will mehr vom Rundfunkbeitrag

 

Willi Steul machte in seiner Bewerbungsrede zur zweiten Intendanten-Amtszeit deutlich, dass er mehr Geld aus dem Rundfunkbeitrag für seine Anstalt herausholen will. Bislang erhalte das Deutschlandradio 2,6 Prozent aus dem monatlichen Rundfunkbeitrag von 17,98 Euro. Der Senderchef könne sich bei gleichbleibender Höhe eine Anhebung des Anteils gut vorstellen, meldet der Tagesspiegel unter Bezug auf Quellen aus dem Hörfunkrat.

 

Allerdings ist dies eine Rechnung außerhalb des üblichen Verfahrens. Denn bisher ist es so, dass man bei der KEF einen Bedarf anmeldet und diese einem dann eine bestimmte Summe zuerkennt. Wenn man also Projekte und Ideen hat, die die KEF anerkennt, so bekommt man auch das entsprechende Geld zugesprochen. Da wird also nicht um Anteile gefochten, sondern um Ideen. Die KEF hatte zuletzt in ihrem 16. Bericht dem Deutschlandradio einen Anteil von 39 Cent an der Rundfunkgebühr von 17,98 Euro zuerkannt.

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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