Zitiert: Syrien ist für Journalist*innen mit am gefährlichsten

Im Arabischen Frühling haben sich in Syrien neue, unabhängige Medien gegründet. Trotz des Kriegs sind viele noch aktiv. Wie frei können sie berichten? … Syrien ist eines der gefährlichsten Länder für Medienschaffende. Im Krieg wurden mehr Journalist*innen getötet als in bislang jedem anderen Konflikt weltweit. Reporter ohne Grenzen hat seit 2011 mindestens 300 Medienschaffende gezählt, die von einer der vielen Konfliktparteien ermordet wurden. Möglicherweise sind es sogar deutlich mehr. Das Syrische Menschenrechtsnetzwerk sprach 2020 von mehr als 700. Laut Reporter ohne Grenzen wurden mehr als 300 verhaftet und sind fast 100 Verhaftete oder Entführte verschwunden.

Julia Neumann, taz.de, 15.5.2022 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)