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Zitiert: Verstehen nicht mit Legitimieren gleichsetzen

Wenn wir mal aufhören würden, Verstehen mit Legitimieren gleichzusetzen, dann könnten wir über die Probleme viel sachlicher reden. Nur weil man versucht, die Beweggründe von AfD-Wählern zu verstehen, heißt es ja nicht, dass man irgendetwas entschuldigen oder verharmlosen will. Selbstverständlich gibt es…

Zitiert: Die Reichweite von Redaktionen ist heute nicht selbstbestimmt

Sondern zu großen Teilen gemietet. Sie hängt davon ab, wie eine Handvoll Konzerne ihre Verteilungsalgorithmen einstellt. Meta hat journalistische Inhalte in seinen Feeds systematisch abgewertet, Plattformen wie X, Facebook und LinkedIn drosseln Beiträge, die nach außen verlinken; der Verweis-Traffic von allen Plattformen…

Zitiert: KI-Unternehmen bevorzugen mit Le Monde, Axel Springer, Condé Nast, News Corp die großen Verlagshäuser

Nach dem Prinzip „the winner takes it all“ kommen seit der Einführung von KI die Vergütungsvereinbarungen vor allem den großen Medienkonzernen zugute, die in der Lage sind, hohe Entschädigungen auszuhandeln. Lokale und unabhängige Titel müssen sich oft mit lächerlichen Summen begnügen. So…

Zitiert: Wenn für Moderationscastings hohe Followerzahl entscheidend wird

Ich höre jetzt häufiger, dass Menschen Moderationscastings gewinnen, für die vor allen Dingen ihre hohe Followerzahl spricht. Das finde ich keine gute Entwicklung – auch auf die Gefahr hin, so zu klingen, als erzählte Oma vom Krieg. Auch wenn Moderatorin, Reporterin oder Podcast-Host keine geschützte Berufsbezeichnung ist, braucht es in erster Linie Handwerkszeug, wenn man das über viele Jahre hinweg machen will.

Anne Will, dwdl.de, 25.06.2026 (online)