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Klick-Tipp: Ist das die Zukunft: Flüchtiger Onlinejournalismus?

„Die Flüchtigkeit von Inhalten ist das Grundprinzip von Snapchat. Auch die mehr als 700 Millionen Fotos, Videos und Nachrichten, die vor allem Jugendliche jeden Tag über die App verschicken, werden gelöscht, kurz nachdem der Empfänger sie betrachtet hat. Die Idee, dass auch digitale Inhalte flüchtig sein können, haben inzwischen viele andere Start-ups übernommen.“

 

Nun will man bei Snapchat mit Medienhäusern zusammenarbeiten, Nachrichten ausspielen. Kann das Snapchat-Konzept auch auf den Online-Journalismus übertragen werden? Entsteht daraus eine neue Form des Onlinejournalismus?

 

Pascal Paukner, sueddeutsche.de, 21.08.2014

 

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Zitat: ARD und ZDF messen sich selbst mit anderem Maßstab

„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk … tut sich offensichtlich auch schwer damit, die Maßstäbe, die er in seinen Berichten an Dritte anlegt, selbst einzuhalten. Würden sich ARD und ZDF in ihren Magazinen so intensiv um eigene Verfehlungen der vergangenen Jahre kümmern (von der Schleichwerbung über Politikereinfluss bis zum zweifelhaften Tochterfirmengeflecht) wie um die in Wirtschaft und Politik, die Sendezeit reichte nie und nimmer aus.“

 

Weiterlesen beim Programmstörer Peer Schrader

Dokumentiert: Sächsische Ministerien auf facebook

Einigen Ministerien ist die Lust auf Facebook schon wieder vergangen. Die Sächsische Staatskanzlei und die Hessische Staatskanzlei haben ihre Kommunikation auf Facebook im Jahr 2012 wieder eingestellt – beide Seiten existieren aber noch. Im Januar 2014 beendete zudem das saarländische Europaministerium und…

Zitiert: Auch die private Information wird zur Ware

Die Wortführer der aktuellen Technologiedebatte geben sich gern innovativ und revolutionär, sind aber weder das eine noch das andere: Schon mit dem Grundgedanken, dass Information eine Ware sei, stehen sie fest auf dem Boden des neoliberalen Paradigmas. Schließlich dient auch die Informationstechnologie dem Zweck, Zeit zu kaufen.

 

Statt einfach hinzunehmen, dass Informationen Warencharakter haben, könnte man sie auch nicht ökonomisch – zum Beispiel als Gemeingut – auffassen.

 

Weiterlese in Le Monde diplomatique, 08/2014

Frank Schirrmacher: Typus des machtorientierten Medienintellektuellen

„Frank Schirrmacher war nicht von Grund auf Intellektueller, er war nicht von Grund auf Journalist. Er war etwas dazwischen – durchaus aufgeschlossen für komplizierte Ideen, doch sehr viel mehr als an den Ideen selbst daran interessiert, sie ins mediale Erregungssystem einzuspeisen“.

So sein FAZ-Kollege Gregor Dotzauer.

 

Insbesondere am Agieren Schirrmachers und der entsprechenden Resonanz kann man erkenne, dass es einen Strukturwandel der Öffentlichkeit gab. Der intellektuelle Diskurs hatte sich von der Universität in die Medien verschoben, so Albrecht von Lucke in den BLÄTTERN (08/2014). Ein Ziel ist, „die Debatten selbst und aus den Medien heraus zu generieren – wenn nötig aus dem Nichts.“ Weiterlesen Frank Schirrmacher: Typus des machtorientierten Medienintellektuellen