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Zitiert: Gleichstellung in der ARD – wir haben zu wenig erreicht

Was haben wir – Freundinnen und Kolleginnen ebenso wie so mancher Mann – wirklich in den vergangenen Jahrzehnten erreicht? Nach fast fünf Jahrzehnten, in denen wir alles versucht haben, um Teilhabe, Gerechtigkeit unter den Geschlechtern und Lohnparität voranzubringen, komme ich mehr und…

Zitiert: Wofür Frauen ihre Zeit einsetzen können

Würden Frauen ihre Zeit, Kraft und Ressourcen nicht mehr an ihr Aussehen verschwenden, würden sie den Heidi Klum’schen Glaubenssätzen nicht mehr ihren Glauben schenken, dann hätten sie mehr Zeit, Kraft und Ressourcen für das dringend notwendige Aufbrechen traditioneller Strukturen und für das Umstürzen von traditionellen Rollenbildern. […] Dann hätten sie mehr Zeit und Kraft, sich gegen männliche Gewalt zu verbünden und für faktische Gleichberechtigung zu kämpfen. […] Ihre Realitäten, ihre Perspektiven, ihre historischen Errungenschaften werden nicht gelehrt, nicht erzählt, nicht reproduziert.

Karoline Herfurth, sueddeutsche.de, 26.01.2024 (online)

Zitiert: Klangkörper der ARD nur mir regionaler Ausstrahlung?

Sie werden vom Zukunftsrat der regionalen Sichtweise untergeordnet, so als ob sie ihre Existenz als ungelöstes Problem ansehen würden. Aber sie sind Klangkörper mit überregionaler Bedeutung, unabhängig davon, dass auch die Regionen selbst auf solche Angebote wohl einen Anspruch haben. Auch haben…

Zitiert: Es war gar nicht schwierig allein unter Männern …

… nur manchmal etwas befremdlich. In abendlicher Runde, nach einigen Gläsern guten Weins, sprachen die männlichen Senderhierarchen über Protagonistinnen unserer Sendungen, etwa über eine lesbische Moderatorin, die besonders hübsch war. Jung ohnehin. Der eine fing an: „Die hat den Richtigen noch nicht getroffen.“ Der andere ergänzte: „Wenn einer von uns sich mal richtig Mühe gäbe bei der…“ Ich erstarrte über meiner Mousse au Chocolat. War ich tatsächlich eine Amöbe, durchsichtig und glatt zu übersehen von den Männern an meinem Tisch mit eher schütterem Haupthaar und der Lizenz zur kleinen Wampe?

Dagmar Reim, sueddeutsche.de, 26.01.2024 (online)

Zitiert: Ostdeutsche und ihre Beziehung zum Staat

Ostdeutsche hätten eine einzigartige Beziehung zu dem Staat, in dem sie jetzt leben. Die mittelalten und älteren Kohorten seien in ihn nicht hineingeboren worden, sondern 1990 dazugekommen, und das sei eher mit Hoffnung als mit Angst verbunden gewesen, aber sie seien eben…