Aktuelle Forderungen von Produzenten an die Sender und die KEF

„Die Sender sind an Etats gebunden, die sich nach den Vorgaben der KEF richten. Die KEF hat aber keinen Auftrag bekommen, den Mindestlohn bei der Austarierung des Finanzbedarfs zu berücksichtigen. Diese Inkonsequenz müssen nun die Produzenten ausbaden.“ (Regine Hergersberg, geschäftsführender Vorstand der Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände, Blickpunkt:Film, 14/2015, S. 28)

 

Max Wiedemann (Wiedemann& Berg Film) ist der Meinung, dass, „um die Fehlentwicklungen der letzten 15 Jahre auszugleichen“ (Blickpunkt:Film 16/2015, S. 19) die Budgets für die Spielfilme generell um 10 Prozent erhöht werden müssen, um auch ein Fair-Trade-System einzuführen, dass von vielen Filmschaffenden gefordert wird.

 

 

Zudem wird gefordert, dass die Auszahlung von Beitragsgeldern an die Einhaltung von Arbeitszeitgesetz, Arbeitsschutz und Tarifen geknüpft wird.

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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