Aktuelle Forderungen von Produzenten an die Sender und die KEF

„Die Sender sind an Etats gebunden, die sich nach den Vorgaben der KEF richten. Die KEF hat aber keinen Auftrag bekommen, den Mindestlohn bei der Austarierung des Finanzbedarfs zu berücksichtigen. Diese Inkonsequenz müssen nun die Produzenten ausbaden.“ (Regine Hergersberg, geschäftsführender Vorstand der Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände, Blickpunkt:Film, 14/2015, S. 28)

 

Max Wiedemann (Wiedemann& Berg Film) ist der Meinung, dass, „um die Fehlentwicklungen der letzten 15 Jahre auszugleichen“ (Blickpunkt:Film 16/2015, S. 19) die Budgets für die Spielfilme generell um 10 Prozent erhöht werden müssen, um auch ein Fair-Trade-System einzuführen, dass von vielen Filmschaffenden gefordert wird.

 

 

Zudem wird gefordert, dass die Auszahlung von Beitragsgeldern an die Einhaltung von Arbeitszeitgesetz, Arbeitsschutz und Tarifen geknüpft wird.

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)