Demokratie

Zitiert: Die Grenzen des Journalismus

Die erste Grenze des Journalismus ist die seines Selbstverständnisses. Das kreist in parlamentarischen Demokratien um Begriffe wie Unabhängigkeit, Neutralität, Objektivität, Unparteilichkeit usw. Diese Selbsterzählungen funktionieren nur durch die Setzung der eigenen hegemonialen Weltansichten als einzige Wahrheit (Demokratie gut, Marktwirtschaft gut… Weiterlesen

Zitiert: AfD-Anhänger wählen Partei wegen antidemokratischer Positionen

Rechtsextremismus, Gewaltbereitschaft, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Verschwörungsmentalität – Wähler der AfD zeigen in allen Bereichen antidemokratischer Einstellungen deutlich höhere Zustimmungswerte als die Anhänger anderer Parteien.  ….

Aus den Ergebnissen lasse sich ableiten, dass ein Großteil der Anhänger die AfD nicht… Weiterlesen

Zitiert: Journalismus braucht funktionierende Öffentlichkeit als „Resonanzraum“

Vor diesem Hintergrund greife der berufsethische Ansatz der meisten Journalist*innen, in erster Linie wahr, umfassend und korrekt zu berichten, zu kurz. Denn der Journalismus brauche eine funktionierende Öffentlichkeit als „Resonanzraum“. Sein Anspruch müsse daher sein, sich auch für den gesellschaftlichen… Weiterlesen

Fehlende lokale Berichterstattung schafft Raum zu Entfaltung großer Lügen und Verschwörungstheorien in der Gesellschaft

Das langfristige Problem, das ich auch für Europäer für wichtig halte, ist das Fehlen lokaler Nachrichten und lokaler Medien. Normale, den Alltag betreffende Fakten werden nicht mehr zusammengetragen. Weil dies den Amerikanern fehlt, bekamen große Lügen und Verschwörungstheorien einen so… Weiterlesen

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)