ZDF

Programmauftrag von ARD und ZDF: frei von der Sorge, politisch Unkorrektes zu senden

Der Einwand, man müsse, leider, mit den privaten Wölfen heulen, man mache nicht Programm für niemand, verwechselt nicht nur eine unabweisbare Tatsache mit einer unwahrscheinlichen Möglichkeit. Er verkennt die Privilegierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch die Verfassung. Sie garantiert die Rundfunkfreiheit.… Weiterlesen

Worauf der Streit zwischen FAZ und öffentlich-rechtlichem Rundfunk auch beruht

Während die Nomenklatura des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf das scheinbare Grundrecht einer opulenten Finanzierung beharrt, wuchert in den Redaktionen die Identitätskrise. Manchem langgedienten Mitarbeiter bei ARD und ZDF stößt es bitter auf, dass der eigene Arbeitgeber für geschätzte 200 Millionen Euro umfangreiche Rechte an den künftigen Olympischen Spielen gekauft hat – während im Informationsbereich der Euro zweimal umgedreht wird? Weiterlesen

Mehr Informationen bei ProSiebenSat.1 würde Gewinn nur unwesentlich schmälern

Man kann ja viele Gründe anführen, warum private Rundfunksender teilweise über den Rundfunkbeitrag finanziert werden sollten, wie es ProSieben-Sat1-Vorstand Conrad Albert in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung getan hat (Zitate z.B. hier):

  • weil sie mit ihren Nachrichtensendungen mehr junge Menschen erreichen als ARD und ZDF (was nicht stimmt),
  • weil sie für das junge Publikum die mediale Grundversorgung übernehmen ( aber gehen die nicht fast alle ins Internet?),
  • weil die Finanzierung nicht an der Institution, sondern an den Inhalten festgemacht werden sollte (Sollen dann auch Zeitungen und Internetangebote Beitragsmittel erhalten?)

Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Bis zum letzten Tag der Amtszeit Kohls waren keine deutschen Soldaten zu Kriegseinsätzen im Ausland. Nach ihm waren sie es ununterbrochen. Man mag einwenden, dass er Schröderfischer ein Jugoslawien-Fiasko hinterließ. Aus anderen sinnlosen Gemetzeln wie dem Golfkrieg hat er uns herausgekauft. Er war einer der letzten Spitzenpolitiker mit Weltkriegserfahrung, sein Bruder im Krieg getötet, seine Politik auf „pazifistische deutsche“ Wählerstimmen gemünzt. Es tut weh, dies anzuerkennen – doch so, wie der Aspekt „Friedenskanzler“ an Kohl nun gar nicht gewürdigt wird von allen kriegerischen Nachfolgern – muss wohl was dran sein.   Friedrich Küppersbusch, taz, 20.06.2016, Weiterlesen 
Out of Space
Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen