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ganztägig „Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
„Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
Mai 12 – Mai 14 ganztägig
Tagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft mit dem Department of Economics der Wirtschaftsuniversität Wien Themenfelder sind: Repräsentation des Eigentums in den Medien konzentriertes und ungleich verteiltes Eigentum an Medien und Medientechnik subjektivierende Effekte des Medieneigentums Effekte[...]
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    ARD besorgt Günther Jauch Gegenwind

     

    Der Grund seien jedoch nicht kritische Stimmen aus den Rundfunkräten, die seine Talkshow auch inhaltlich kritisiert hatten, so Hans Hoff in der Süddeutschen Zeitung. Mit Beginn der Fußballsaison Saison 2013/14 soll sonntags möglichst in allen Dritten eine 20-minütige Sportschau um 21.45 Uhr ausgestrahlt werden –  also zu dem Zeitpunkt, an dem Günther Jauch mit seinem Talk nach dem Tatort startet.

     

    Ein solches Zusammenschalten ist im Hörfunk schon lange üblich. So schalten sich die Infoprogramme zur vom MDR produzierten ARD-Infonacht (23 bis 6 Uhr) zusammen. Die Kulturprogramme nutzen zwischen 0 und 6 Uhr das von BR-Klassik produzierte ARD-Nachtkonzert. Im MDR schaltet man zwischen 23 und 5 Uhr seine drei Landeswellen zur Dreiländernacht zusammen. Und so ergibt sich zwangsläufig die Frage, „warum der Senderverbund so viele bundesweit verbreitete dritte Programme braucht, wenn dann doch streckenweise auf allen dasselbe läuft“, so Hans Hoff.

    Was im Kleinen beim Fußball möglich ist, müsste doch auch bei anderen Sendungen ohne Problem funktionieren. Und so wird deutlich, dass man nicht nur über die Frage diskutieren sollte, wie viele von den 6 Spartenkanälen ARD und ZDF noch brauchen. Zu diskutieren ist auch, ob und wie die einzelnen ARD-Anstalten im Bereich der DRITTEN besser zusammenarbeiten und sich abstimmen können. Letztlich machen es die Mehrländeranstalten (MDR, SWR, NDR), aber auch der WDR schon vor, wie man sich in einem Programm regionalisieren kann. Die ARD-Anstalten schaffen es schon lange nicht mehr, ihr Fernsehprogramm aus eigenen Ressourcen zu bestücken und nutzen die Möglichkeiten des Programmaustauschs. So läuft vieles mehrfach – allerdings zu unterschiedlichen Zeiten über die Sender verstreut.

    Irgendwann wird es ein einheitliches Rahmenprogramm geben, in dem dann für regionale Nachrichtensendungen, Politikmagazine, Talkshows und Kultursendungen etc. auseinandergeschaltet wird. Eine Praxis, die heute schon Realität bei Radio Bremen und dem Saarländischen Rundfunk ist.

     

     

     

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    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)