ARD und ZDF beim IOC wohl auf Dauer ohne Chance

IOC-Präsident Thomas Bach will die Olympischen Spiele für junge Menschen attraktiver machen. Der neue „Olympic Channel“, der ab 2016 rund um die Uhr olympischen Sport im Internet senden wird, sei nötig, „um die Relevanz unserer Sportarten zu erhalten und die Athleten in der jungen Zielgruppe zu verankern. … Die Vielzahl der Plattformen, die wir künftig brauchen, kann uns Discovery bieten, nicht aber ARD und ZDF“, meldet horizont (08.10.2015)

Damit wird deutlich, dass ARD und ZDF wohl auf lange Sicht keine Chance mehr haben, diese rechte zu erwerben – unabhängig von den rechtlichen Rahmenbedingungen. Es sei denn, sie werden zu IOC-Plattformen, Genauso ist es fraglich, ob auch die Zusammenarbeit mit Discovery nicht nur ein Zwischenschritt ist, bis das IOC eine eigene Plattform aufgebaut hat.

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)