Branchenbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen leider ohne relevante Aussagen zur Medienwirtschaft

Die Sächsischen Industrie- und Handelskammern haben im Jahr 2014 ihre Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft befragt und nun die Ergebnisse vorgelegt. Diese präsentieren sie als „Branchenbericht Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen“.

 

Ohne in die Tiefe zu gehen fällt auf, dass sie zwar Unternehmen in der Film- sowie Rundfunkwirtschaft vertreten und auch entsprechenden Daten erhoben haben – allerdings fallen diese aus der Auswertung raus. Für den Rundfunkbereich ist dies erst einmal nachzuvollziehen. Schließlich machen Unternehmen in diesem Bereich nur 1 Prozent der IHK-Unternehmen aus. Doch in der Filmwirtschaft sind immerhin 11 Prozent der Unternehmen tätig. Diese liegt damit nach der Werbewirtschaft (46 Prozent) und der Software- und Gamesindustrie (14 Prozent) auf dem dritten Platz noch vor der Musikwirtschaft (9 Prozent). Doch genauere Daten zur Geschäfts- bzw. Ertragslage sowie Geschäftserwartungen erhält man nicht.  Allerdings legt man diese für den Buch- (4 Prozent der IHK-Unternehmen) und Kunstmarkt (2 Prozent) vor. Auch bei der detaillierteren Untersuchung der Teilmärkte nach Altersstruktur, Umsatz, Herkunft der Kunden sowie Auftraggeber wurde die Filmwirtschaft nicht berücksichtigt. Somit enthält leider der Bericht für diesen Bereich auch keine Empfehlungen. Dies liegt daran, dass der Rücklauf an Antworten aus dem Bereich der Filmwirtschaft gering und somit nicht repräsentativ war.

 

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)