Der Service der neuen GEZ

 

Der Justiziar des Südwestrundfunks, Hermann Eicher, stellte am Montag in Mainz dar, was die GEZ in Zukunft tun und lassen werden. So wird die GEZ ab 1. Januar 2013 als Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio firmieren. Bei neuen Forderungen werde man „nur bis zum 1. Januar 2013“ zurückgehen. Laut RPonline wies Hermann Eicher darauf hin, dass Schwarzseher keine Rückforderungen fürchten müssen.

 

Allerdings verzichtet die GEZ darauf, postalisch auch diejenigen zu informieren, die in Zukunft keinen Rundfunkbeitrag mehr zahlen müssen. Dies trifft unter anderem diejenigen, die in einem gemeinsamen Haushalt jeweils extra zur Rundfunkgebühr veranlagt wurden. Man geht davon aus, dass es sich hierbei um Bewohner von ca. 1,5 Millionen Wohnungen handelt. Diese müssten von sich aus aktiv werden, um sich künftig Doppel- und Mehrfachbeiträge zu sparen. Die GEZ verzichtet darauf, diese betroffenen zu informieren, um Geld zu sparen. Allerdings haben die Betroffenen bis Ende 2014 Zeit, „nachweislich unnötig bezahlte Beiträge“ zurückzufordern.

 

 

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)