Dokumentiert: MDR und mitteldeutsche Arbeitgeber setzen sich für Akzeptanz des neuen Rundfunkbeitrags ein

 

 

In einer Presseerklärung, die bei der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. zu finden ist, heißt es: „Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wird gemeinsam mit den Arbeitgeberverbänden aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Wirkung des neuen Rundfunkbeitragssystems analysieren. In einem Spitzengespräch haben VSW und MDR gestern vereinbart, ein realistisches Bild der Auswirkungen auf die Unternehmen zu ermitteln. Die Ergebnisse werden im Anschluss dem Gesetzgeber für seine vorgesehene Bewertung des 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrages aufbereitet. …

 

 

VSW-Präsident Bodo Finger wies in diesem Zusammenhang auf den hohen Anteil der Wirtschaft an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hin.“

Nun, es mag sein, dass der Beitrag aus der Sicht der Unternehmen hoch aussieht. Doch den größten Anteil leisten die Haushalte. Sie liegen bei über 90 Prozent. Die Unternehmen steuern ca. 8 Prozent bei, so der SWR-Justitiar Hermann Eicher in einem Beitrag für Media Perspektiven 12/2012.

 

 

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)