Dokumentiert: Parteien im deutschen TV

“Das Jahr 2015 markierte die Mitte der laufenden 18. Legislaturperiode des deutschen Bundestages. Vergleicht man in dieser Phase die Auftrittschancen der Parteien, zeigt sich in allen Sendungen eine dominierende Präsenz der Großen Koalition. Zusammen repräsentierten die Politiker aus CDU, SPD und CSU auf Bundes- und Landesebene mehr als drei Viertel der Parteienpräsenz in den Fernsehnachrichten und übertrafen damit die beiden Oppositionsparteien, Bündnis 90/Grüne und Die Linke, um mehr als das Fünffache ihrer Auftritte, während die übrigen Parteien mit maximal 2 Prozent der Auftritte nahezu bedeutungslos blieben.

Im Sendungsvergleich erwies sich einmal mehr, dass kleinere Parteien größere Auftrittschancen in den öffentlich-rechtlichen Sendungen als in den privaten haben.”

 

Udo Michael Krüger, Thomas Zapf-Schramm: InfoMonitor 2015 in: Media Perspektiven 02/2016, S. 96

 

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)