Dokumentiert: Streaming verändert die Kinderfernsehwelt

 

 

„Kinder sind geborene Dauerfernseher. Sobald sie eine Sendung gefunden haben, die sie mögen, können sie nicht genug von ihr bekommen. Kinder sind in den Augen der Fernsehmacher auch bessere Zuschauer als Erwachsene, denn sie wollen nicht nur immer mehr von ihren Lieblingsprogrammen sehen, sondern hängen auch gebannt an Wiederholungen. Deshalb gehören Kindersendungen zu den begehrtesten Programmbestandteilen aller Fernsehanbieter“, heißt es in der Funkkorrespondenz (49/2013).

 

 

Kinder würden wenig Verständnis „für die Begrenzungen des zeitabhängigen Fernsehens alter Schule“ zeigen. „Sie möchten fernsehen, wann sie es wollen, und nicht, wann der Sender es will. Von Monat zu Monat rücken deshalb in den USA die Angebote von Netflix, Amazon und anderen Streaming-Anbietern auch in der Gunst der jüngsten Zuschauer kontinuierlich nach oben. Zur gleichen Zeit zeigen sich Kinder mehr und mehr von Tablet-PCs und Smartphones fasziniert. Sie identifizieren nunmehr das große, unbewegliche Fernsehgerät mit dem Diktat von Sendezeiten und alle mobilen Internet-Geräte mit der Freiheit der Wahl, ihrer Wahl. Die in San Francisco beheimatete Verbraucherschutzgruppe Common Sense Media, die vor allem die Interessen von Kindern und Familien vertritt, hat dazu in einem Bericht vom Oktober dieses Jahres festgestellt, dass die durchschnittliche Zeit, die amerikanische Kinder täglich mit Tablets und Smartphones verbringen, sich seit dem Jahr 2011 verdreifacht hat.“

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