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Mai
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Di
ganztägig FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
Mai 2 – Mai 5 ganztägig
Die FMX, Conference on Animation, Effects, Games and Transmedia ist Europas einflussreichste Konferenz für digitales Entertainment, die ein Fachpublikum aus den Bereichen Kunst, Technik und Business zusammenbringt. Jedes Jahr diskutieren Künstler, Wissenschaftler, Produzenten und Branchenexperten aus aller[...]
Mai
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Do
09:30 Rechtspopulismus in Deutschland:... @ Heinrich-Böll-Stiftung
Rechtspopulismus in Deutschland:... @ Heinrich-Böll-Stiftung
Mai 4 um 09:30 – 17:30
Rechtspopulismus zwischen Dämonisierung und Verharmlosung – Zur Anatomie einer neuen „APO von Rechts“
Neueste Kommentare

    Eine Lehre aus der Griechenland-Krise: Europa braucht einen Fernsehsender für eine gemeinsame Öffentlichkeit

    Carolin Emcke fordert in Ihrem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung (4.7.2015) deshalb einen unabhängigen europäischen Fernsehsender.

     

    „Ein unabhängiger Fernsehsender für alle könnte der Ort sein, an dem sich der Kontinent neu entdeckt und erfindet“, schreibt sie. Und weiter: „Es braucht endlich einen gemeinsamen, unabhängigen Fernsehsender, in dem sich Europa nicht mehr lokal oder imperial, sondern so vielsprachig und multiperspektivisch artikulieren kann wie es ist. In dem die dominante Rhetorik immer wieder herausgefordert wird durch seltenere, unerhörte Sprech- und Denkweisen. Ein europäischer Sender, “der Faktor und Medium der freien Meinungsbildung” sein sollte (wie es der Rundfunkstaatsvertrag für das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen formuliert) und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der europäischen Gemeinschaft nicht allein abbildet, sondern sie immer wieder neu befragt und belebt. Ein wirklich paneuropäisches Fernsehen beinhaltete mehr als nur Nachrichten-Sendungen (wie bei Euronews) oder Parlamentsdiskussionen (wie bei Europarl-TV), es sollte so informativ wie unterhaltsam, so irritierend wie berührend sein.“

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Wer von der Herrschaft der politischen Korrektheit spricht, hat noch eine Vorstellung von einer klar strukturierten bürgerlichen Öffentlichkeit, in der einige wenige über den Zugang zu den kommunikativen Kanälen entscheiden. Wie abwegig diese Vorstellung mittlerweile ist, zeigt nicht zuletzt die Debatte über das nicht gerade souveräne Verhalten der Tagesschau-Redaktion.   Harry Nutt, Berliner Zeitung, 08.12.2016, Weiterlesen 
    Out of Space
    Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen