MDR will sich auf Kerngeschäft begrenzen

Es sei eine rein strategische Entscheidung gewesen, die zum Verkauf des MDR-Fernsehballetts geführt habe. „Als DREFA wollen wir uns unter der neuen Intendantin, Karola Wille, künftig auf unser Kerngeschäft, die Fernsehproduktionen, konzentrieren“, so Uwe Geißler, Geschäftsführer der DREFA-Medienholding laut Thüringer Allgemeine.

 

Dabei sei auch die neue Programmstrategie des MDR-Fernsehens zu berücksichtigen. Der MDR wolle sich stärker auf regionale Bezüge fokussieren und verjüngen. Das werde in Teilen zulasten der Unterhaltung gehen, so dass die Drefa keine großen Wachstumspotenziale für das Ballett gesehen habe, meldet digitalfernsehen.de.

Lange Zeit gehörten der DREFA 40 Prozent der Anteile des Fernsehballetts. Die anderen Anteilseigner waren eine Promotion-Agentur aus Berlin sowie die Tellux Beteiligungsgesellschaft, deren Mehrheitseigentümer wiederum neun katholische Bistümer sind. Die DREFA hatte deren Anteile in den letzten Monaten erworben. 10 Prozent der Anteile verbleiben beim Fernseh-Ballett-Verein, dem die Mitglieder des Ballettensembles angehören.

 

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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