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19:00 Zwischen Glaskugel und professio... @ Landesvertretung Rheinland-Pfalz
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Mai 30 um 19:00 – 22:00
Journalismus ist die Profession, bei der man nach den Ereignissen das wusste, was man vorher nicht geschrieben oder gesendet hat. Der Rohstoff für die Interpretationen und Meinungen kommt meist aus der Werkstatt der boomenden Branche[...]
Jun
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47. Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in Kooperation mit der Deutschen Welle und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Programm (online)

Private TV-Sender müssen keine Telemedienkonzepte erstellen

Interessant ist, dass laut Rundfunkstaatsvertrag nur die öffentlich-rechtlichen Sender (also ARD,  ZDF und Deutschlandradio) Telemedienkonzepte erstellen müssen. Wenn kostenlose Netzangebote von Fernsehsendern die Perspektiven der Verlage im Netz einschränken, dann müsste dies doch auch für private Fernsehsender gelten. Doch nur ARD, ZDF und Deutschlandradio sind in ihrem Handeln im Netz eingeschränkt. Die sogenannten „Privaten“ dürfen unbeschränkt reine Textbeiträge im Internet platzieren. Sowohl RTL, Sat.1, N24, n-tv. usw. haben im Internet viele Textbeiträge, die sich nicht auf ihre Sendungen beziehen. Selbst die Telekom bringt Nachrichten in reiner Textform. Doch darüber hat sich noch kein Verlag beschwert! Sind die Fernsehunternehmen doch keine so starke Konkurrenz im Netz? Geht es also nur um die Begrenzung von ARD und ZDF? Sind die Argumente, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio Geschäftsmodelle der Verlage zerstören, also nur vorgeschoben?

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