RBB schreibt Migranten weiter ab

Als es noch Radio Multikulti beim RBB gab, war dem Sender klar, dass er es nicht nur in Berlin anbieten kann. Migranten gibt es ja schließlich nicht nur in der Hauptstadt. Nun, „Multikulti“ gibt es nicht mehr. Dafür übernimmt der RBB das Programm „Funkhaus Europa“ vom WDR.

Dessen Reichweite schränkt der RBB nun weiter ein. Er hat die Frequenzen in Frankfurt/Oder und in Cottbus an die MABB abgetreten. Die hat diese ausgeschrieben. Bald könnten dort private Sender ihr Programm ausstrahlen. Geht der RBB etwa davon aus, dass es in Frankfurt/Oder und Cottbus keine Hörer des Programms gibt? Oder setzt man hier schon den neuen Rundfunkbeitrag um? Schließlich muss ja ab 2013 jeder zahlen unabhängig davon, ob er überhaupt Rundfunk nutzt. Leider stellt Joachim Huber im Tagesspiegel nicht dar, wieso Funkhaus Europa nicht mehr dort zu hören sein soll, wo es Radio Multikulti gab. Anscheinend will sich der RBB eine Welle mit minimalen Kosten sichern.

 

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)