Internet

Kann man Mobilfunk und Rundfunk über LTE vereinen?

Wie man Mobilfunk und Rundfunk vereinen kann, daran wird geforscht. So könnte LTE-Broadcast die Möglichkeit bieten, wie beim Fernsehen ein zentrales Signal in der Fläche an beliebig viele Endgeräte auszusenden. In einem solchen Falle würde die Datenübertragung wahrscheinlich auch nicht auf das individuelle Datenvolumen des Zuschauers angerechnet werden. Doch in diesem Bereich befinde man sich noch in der Grundlagenforschung, so ein Vertreter des IRT gegenüber digitalfernsehen.de (01.08.2014). LTE-Broadcast sei für Rundfunk erst ab 2025 relevant. Weiterlesen

„Canvas fingerprinting“

Constanze Kurz macht auf faz.net auf eine neue Netz-Verfolgungsrechnologie aufmerksam: das „Canvas fingerprinting“, das sich nicht mit einem Mausklick ausschalten lässt.

Und sie stellt die Frage, „ob dem neuen Europäischen Parlament zuzutrauen ist, die heimliche Nutzerverfolgung im Netz schlicht zu untersagen.“

 

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Klick-Tipp: Neues Modell für öffentlich-rechtliche Angebote

In der NZZ zeigen Rena Zulauf, Jürg Bachmann und Kurt Schaad, dass sich durchaus anregend über Korrekturen am öffentlich-rechtlichen System diskutieren lässt. Etwa: dass die – hierzulande wäre das dann – Grundversorgung nicht mehr institutionell, sondern akzidentiell abgesichert wird. Öffentlich-rechtliches Geld kann jeder kriegen, der damit wertvollen Journalismus macht. Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)