Weniger als ein Viertel der Befragten vertraut der Nachrichtenberichterstattung von ARD und ZDF „voll und ganz“

Bernd Blöbaum vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster und dem DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ hat in der Media Perspektiven 12/2018 (S. 601 ff.) „Bezugspunkte für Medienvertrauen“ vorgelegt.

Zum einen stellt er fest, dass „Vertrauen und Misstrauen …. bei Nutzern zugleich auftreten“ können, „je nach der Ebene, auf die Bezug genommen wird“. Und er stellt fest, dass eine „eine hartnäckige Medienskepsis … nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung sowie insbesondere bei polarisierenden Themen“ gibt. Über alle Medien hinweg stimmen 28 Prozent der Sport-Berichterstattung voll und ganz zu, bei der politischen Berichterstattung sind es 9 Prozent. Für die ARD-Sportschau sind es 31 Prozent, für die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF sind es 24 Prozent. Tagesschau und Tagesthemen der ARD liegen bei 23 Prozent. Das heißt also: Mehr als drei Viertel der Befragten vertraut der Nachrichtenberichterstattung von ARD und ZDF nicht „voll und ganz“.

(Es wurde folgende Aussage vorgelegt: „Im Allgemeinen vertraue ich der Berichterstattung.“)

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