Zitiert: Der Begriff künstliche Intelligenz ist schon von vornherein falsch gewählt

Dieses sogenannte maschinelle Lernen macht nichts anderes, als aus einer großen Menge an Trainingsdaten Vorhersagen zu generieren. Das funktioniert immer dann gut, wenn die Zukunft so ist, wie die Vergangenheit war. Wenn die Zukunft anders ist als die Vergangenheit, scheitert die künstliche Intelligenz. Das Spannende an uns Menschen ist, dass wir aufgrund der Fähigkeit, in gedanklichen Modellen zu denken, die Möglichkeit haben, uns zielgerichtet eine Wirklichkeit zu erträumen, die es noch nicht gibt. Das können Maschinen nicht.

Viktor Mayer-Schönberger, falter.at, 04.02.2022 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)