Zitiert: Grenzen bei Film und Fernsehen

Ronald Zehrfeld und Mišel Matičević im Interview mit der Süddeutsche Zeitung (29. November 2014, Seite 58, leider nicht online)

 

Ronald Zehrfeld: „Wir stoßen oft an echte Grenzen. Es ist ja legitim, dass mit Filmen Geld verdient werden soll, aber am Ende müssen die Voraussetzungen stimmen.“ Macht man Filme nur als Auftragsarbeit für einen Fernsehsender?

 

Was fehlt den deutschen Filmemachern?

 

Mišel Matičević: „Geld, Zeit, Mut. Der Mut, über die altbekannten Grenzen hinauszugehen. Hier muss alles in eine Schublade passen, es ist alles so schrecklich konform, was einmal quotenmäßig geklappt hat, wird dann hundertzweiundzwanzig Mal kopiert. Das ist der Tod jeglicher Kreativität und jeder Geschichte. … Und im fiktionalen Bereich dann immer das Gleiche, Krimi, Krimi, Krimi im Fernsehen und im Kino die immer gleichgestrickten Wahnsinns-Komödien, das kann es doch nicht sein. Man muss die Leute auch woanders hintreiben.“

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