Zitiert: Große Medien sollen Volksparteien sein?

„Es darf keine Kluft geben zwischen denen, die Medien machen, und denen, die Medien konsumieren“, sagte „Zeit“-Chefredakteur und Tagesspiegel-Herausgeber Giovanni di Lorenzo und mahnte für seine Zunft mehr Verständlichkeit an. Große Medien sollten eine Art Volkspartei sein, mit einem breiterem Meinungsspektrum als das, was viele Medien vielleicht gerade verschweigen. Wichtig sei die möglichst zuverlässige, faktengenaue Wiedergabe von Sachverhalten anstelle von Meinung.“

Markus Ehrenberg, tagesspiegel.de, 03.02.2021 (online)

„Der in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG enthaltene Auftrag zur Gewährleistung der Rundfunkfreiheit zielt auf eine Ordnung, die sicherstellt, dass die Vielfalt der bestehenden Meinungen im Rundfunk in möglichster Breite und Vollständigkeit Ausdruck findet.“

Bundesverfassungsgericht, Rundfunkgebührenurteil, Urteil des Ersten Senats vom 11. September 2007 – 1 BvR 2270/05 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)