Kriegsfähigkeit: Armee beansprucht knappe Funkfrequenzen. Terrestrisches Fernsehen und Mobilfunk sollen weichen. Kommt die Kriegswirtschaft im Äther?
Die anstehenden militärischen Auseinandersetzungen mit der feindlichen Welt außerhalb der Nato werfen ihre Schatten voraus. Und so wird die Gelegenheit genutzt, einen seit Längerem bestehenden Streit um die Kommerzialisierung von Funkfrequenzen neu aufzulegen.
So besteht beispielsweise seit geraumer Zeit die Absicht, Kulturfrequenzen zwischen 470 und 694 MHz, die bislang vom terrestrischen Fernsehen sowie von drahtlosen Mikrofonen in Theatern, Konzerthallen oder bei Filmproduktionen genutzt werden, schon bald für andere Zwecke zu nutzen, denn diese Frequenzzuteilungen sind bis zum 31. Dezember 2030 befristet.
Christoph Jehle, Telepolis, 28.07.2024 (online)