Zitiert: Journalismus zwischen Fakten und Emotionen

Fakten, Fakten, Fakten – darauf setzt guter Journalismus in der Berufspraxis. Jedoch erlebt jeder Journalist Momente, in denen Fakten allein nicht weiterhelfen. Denn im Journalismus geht es zuallererst um Menschen. Und der Umgang mit Menschen erfordert vor allem eines – emotionale Intelligenz. … Die Zukunft des Journalismus dreht sich nicht mehr allein um das korrekte Sammeln von Fakten, das Meistern von neuen Technologien oder dem gegenwärtig populären Datenjournalismus. Die Ausbildung emotionaler Intelligenz und Kompetenz erscheinen als Kernkompetenzen im journalistischen Rollenverständnis. Für kommende Generationen von Journalisten könnten Empathie, emotionale Intelligenz und vielleicht sogar Mitgefühl zum festen Bestandteil des Lehrplans werden.

Antje Glück, ejo-online.eu, 18.03.2019 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)