Zitiert: Landesmedienanstalten brauchen sinnvolle Aufgaben

Es ist oft leicht, sich über die Medienwächter lustig zu machen oder zu ärgern. Ihre Arbeit fundiert zu kritisieren, ist auch nicht schwer. Oft aber sind dramatisch veraltete Gesetze, an die sie sich halten müssen, die Ursache. Wenn die Medienpolitiker der Bundesländer sich durchringen könnten, den Medienanstalten endlich ein paar aktuell sinnvolle Aufgaben zu geben, etwa, indem sie den “Rundfunk”-Begriff modernisieren, aufgeben oder diese Anstalten beauftragen, öffentlichen Diskussionen zu führen, was Rundfunk im Internetzeitalter denn sein könnte und sollte, würden sie viele vorhandene Energien in produktive Bahnen lenken. Die Landesmedienanstalten gibt es nun mal, sie haben ansehnliche Budgets (übrigens aus dem Rundfunkbeitrag) und brauchen recht dringend aktuell sinnvolle Aufgaben.

Christian Bartels, evangelisch.de, 11.04.2019 (online)

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)