Zitiert: Markt sichert Medienvielfalt nicht

Der deutsche Medienmarkt wird von einer Handvoll riesiger Medienkonzerne beherrscht (vgl. Statista 2018). Und trotzdem schaffen sie es, uns weiszumachen, dass das voll in Ordnung ist und die Vielfalt der Meinungen nicht beeinträchtigt wird. Mal ganz abgesehen davon, dass das den Grundlehren des freien Marktes widerspricht und damit auch den Grundideen des Kapitalismus: Wie blöd sind wir eigentlich, darin kein Problem zu sehen? Die Konzentration der Medienlandschaft verengt das Meinungsbild schon allein dadurch, dass das Management von oben nach unten Entscheidungen trifft, die kritischen Journalisten von Anfang an keinen Zugang in das System ermöglichen (vgl. Klöckner 2019). Das ist der Anfang aller Manipulation. Die Auswahl der Mitarbeiter.

Lennard Cramer: Wer will die Welt verraten? In: Michael Meyen (Hrsg.): Medienrealität 2019. https://medienblog.hypotheses.org/7543 (26.11.2019)

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)