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ganztägig „Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
„Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
Mai 12 – Mai 14 ganztägig
Tagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft mit dem Department of Economics der Wirtschaftsuniversität Wien Themenfelder sind: Repräsentation des Eigentums in den Medien konzentriertes und ungleich verteiltes Eigentum an Medien und Medientechnik subjektivierende Effekte des Medieneigentums Effekte[...]
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    Zitiert: Nachrichtennutzung und soziale Medien

    Insgesamt zeigt sich, dass Nachrichtennutzung in Deutschland vergleichsweise traditionell erfolgt. Die am weitesten verbreitete und wichtigste Quelle, um sich über das Geschehen in der Welt zu informieren, ist nach wie vor das lineare Programmfernsehen.

    Allerdings zeigt der Langzeitvergleich auch, dass die Zahlen für das Fernsehen leicht rückläufige Tendenzen aufweisen, während das Internet als Quelle für Nachrichten für zunehmende Bevölkerungsanteile relevant wird. Aber auch hier sind die Onlineangebote der traditionellen Anbieter aus dem Rundfunk- und dem Printsektor die zentralen Anlaufstellen. Ihre Nutzung wird jedoch in vielen Fällen auch durch Informationen aus sozialen Medien ergänzt. Die Bevölkerungsanteile, die sich hingegen ausschließlich aus sozialen Medien informieren, sind in allen Altersgruppen ausgesprochen klein. Zudem lässt sich im Vergleich zu der Gesamtkategorie „Internet“ für diese Plattformen kein ansteigender Trend in ihrer Rolle als Nachrichtenquelle feststellen. Insbesondere Facebook hat in den vergangenen Jahren in dieser Funktion an Reichweite verloren, während WhatsApp, also der direkte und nicht öffentliche Austausch von Mitteilungen, zulegen konnte. Dies ist sicherlich auch auf das mangelnde Vertrauen zurückzuführen, welches den über soziale Medien verbreiteten Nachrichten entgegengebracht wird.

    Ergänzend dazu verdeutlichen die vergleichsweise geringen Anteile an Internetnutzern, die in Deutschland journalistischen Angeboten in sozialen Medien folgen oder für weiterführende Informationen auf die geposteten Links klicken, dass Facebook, YouTube und Co. hauptsächlich für andere Zwecke als für Informationen über das aktuelle Weltgeschehen verwendet werden. Bemerkenswert ist ebenfalls die sich in ihrer Tendenz wiederholende Befundlage zur aktiven Beteiligung an der Nachrichtenberichterstattung. Der Anteil der Onliner, die sich in sozialen Medien zum Nachrichtengeschehen äußern, ist seit vielen Jahren auf einem recht geringen Niveau stabil und in allen Altersgruppen ähnlich groß. Darüber hinaus bestätigt sich, dass sich eher diejenigen äußern, die sich selbst an den Rändern des politischen Spektrums verorten und/oder kein Vertrauen in die Nachrichtenberichterstattung haben – ein Befund, der berücksichtigt werden sollte, bevor von Beobachtungen der Kommunikation in den sozialen Medien vorschnell auf die Meinungen in der Gesamtbevölkerung geschlossen wird.

    Sascha Hölig, Uwe Hasebrink: Nachrichtennutzung und soziale Medien. In: Media Perspektiven, 12/2018, S. 574 ff. (online)

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    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)