Zitiert: Sachsen-Anhalt sieht noch Prüfbedarf vor Beitragserhöhung

Sachsen-Anhalt hat sich … der Stimme enthalten und hat noch Vorbehalte gegen die Erhöhung. Es bestehe noch weiterer Prüfungsbedarf der KEF-Empfehlung, sagte ein Sprecher der Landesregierung. Es gibt aber das Ziel, im Juni eine einvernehmliche Entscheidung zu unterschreiben.

Für diese „einvernehmliche Entscheidung“ können auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten einen Beitrag leisten. Im KEF-Bericht sind zahlreiche Empfehlungen enthalten, wo und wie weiter gespart werden kann, in welchen Bereichen – zum Beispiel bei der Gehaltsstruktur oder bei Investitionen – Änderungen vorgenommen werden sollten. Diese KEF-Vorschläge müssten sich jetzt in einer Art Selbstverpflichtung der Anstalten wiederfinden. …. Die Anstalten müssen immer wieder neu belegen, dass sie jeden Beitragseuro zweimal umdrehen.

Helmut Hartung, medienpolitik.net, 13.03.2020 (online)

Doch die Gehaltsstruktur können die Sender nur ändern, wenn die Gewerkschaften bereit sind, Abstriche bei den Tarifverträgen zu machen – bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit AT-Verträgen freiwillig die Vertragskonditionen senken.

Kommentar verfassen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)