Zitiert: SWR-Intendant Kai Gniffke will mehr Medienpolitk durch die Sender

Wenn ich alles auf die Medienpolitik abschiebe und auf fertige Lösungen warten würde, verschenken wir zu viele Jahre. Ich glaube wir können die Medienpolitik so auch ein Stück weit entlasten, weil nicht das ganz große Rad gedreht werden muss, wenn wir von uns aus vor der eigenen Haustür anfangen. … Wenn es um die Reduzierung der Anzahl von Sendern geht, haben wir das nicht in der Hand. Intendantengehälter wäre auch so ein Thema, auch die liegen nicht in unserem eigenen Ermessen. Da müsste die Medienpolitik tätig werden. … Wenn unsere Strategie weiterhin darin besteht, nur zu wiederholen und betonen wie angemessen und wichtig der Rundfunkbeitrag ist, gewinnen wir niemanden. Wir haben eine Debatte über Auftrag und Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. In dieser Diskussion würde ich gerne nicht hinterher laufen und getrieben werden, sondern Vorschläge einbringen, die aus den Häusern selbst heraus angegangen werden können.

Kai Gniffke , Dwdl.de, 12.01.2021 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)