Zitiert: TV finanziert Fußballer-Gehälter maßgeblich

Manche Profis übersehen, dass ihre millionenschweren Honorare ohne die horrenden Gelder, die Sender und Streamingdienste in den Fußball stecken, nicht einmal ansatzweise zu erzielen wären. Hier gibt es eine unmittelbare Abhängigkeit. Und ein mittelbarer Zusammenhang kommt hinzu. Denn auch die Sponsorengelder, die die Vereine brauchen, um ihren Spielern diese wahnwitzigen Summen zu bezahlen, fließen doch ebenfalls nur, weil Fernsehsender oder Internetportale die Banden- und Trikotwerbung der Unternehmen en passant ins Bild setzen. Obwohl solche Kausalitäten im Kicker-Business eigentlich recht simpel sind, erkennen manche Profis nicht, wer wirklich ihr Portemonnaie füllt – nämlich Fernsehen und Streamingdienste. […]

Aus dem kausalen Zusammenhang zwischen eigenem Salär und TV-Übertragungen lässt sich durchaus ableiten, dass es zum Jobprofil eines Profis gehören sollte, Live-Interviews zu geben und dabei kritische Fragen on air auszuhalten.

Michael Schaffrath, journalist.de, 15.6.2022 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)