Zitiert: Verlage und Medien weit entfernt von der gesellschaftlichen Diversität

Auch Verlage und Medien nähern sich in ihren Strukturen nicht der Diversität des Publikums an, das sie erreichen könnten. Man betrauert den eigenen Bedeutungsverlust, statt für die Öffnung in den eigenen Reihen zu sorgen und so neue Debatten und Blickwinkel zu integrieren und neue Zielgruppen zu erschließen. Die Populisten wettern, “die Medien” stünden zu weit links. Wie kann es dann sein, dass die Quoten von Mitarbeitern mit Migrationsgeschichte sich auch dort im einstelligen Bereich befinden? Die interkulturelle Öffnung wurde jahrzehntelang nicht umgesetzt. Nun müsste sie sich im Zeitraffer vollziehen, will man den sogenannten Backlash vermeiden. Geteilte Verantwortung – auch das meint plurale Demokratie.

Jagoda Marinić, Süddeutsche Zeitung, 23.03.2019 (online)

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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)