Zitiert: Vom Netz, das niemals vergisst, kann keine Rede sein

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Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass eine einstmals fast überlebensgroße Plattform die Daten ihrer Nutzer einstampft: 2009 war es Yahoo, die Geocities den Garaus machte. Ende der Neunzigerjahre war das so etwas wie ein Vorläufer der sozialen Netzwerke von heute, auch technisch unbedarfte Menschen konnten sich dort eine eigene Präsenz im Internet schaffen. 2015 war es das Netzwerk Friendster, das abgeschaltet wurde, 2016 machte Twitter sein Kurzvideoportal namens Vine dicht, und momentan ist auf der Foto-Plattform Flickr – noch so ein Relikt des frühen Web 2.0 – von einer großen Löschaktion die Rede, der Millionen von Aufnahmen zum Opfer fallen dürften.

Michael Moorstedt, Süddeutsche Zeitung, 25.03.2019 (online) c~�<�Z

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)