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Mai
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Do
ganztägig „Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
„Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
Mai 12 – Mai 14 ganztägig
Tagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft mit dem Department of Economics der Wirtschaftsuniversität Wien Themenfelder sind: Repräsentation des Eigentums in den Medien konzentriertes und ungleich verteiltes Eigentum an Medien und Medientechnik subjektivierende Effekte des Medieneigentums Effekte[...]
Neueste Kommentare

    Zitiert: Was bei der Untersuchung von Glaubwürdigkeit/Vertrauen in die Medien beachtet werden muss 

    Bei der Frage nach allgemeinem Medienvertrauen bzw. Misstrauen gegenüber Medien gibt es keine stabilen Haltungen, weil bei den Befragten eine große Bandbreite von Vorstellungen darüber existiert, was mit „Medien“ gemeint ist. Die Frage nach dem allgemeinen Bezugsobjekt „Medien“ lässt den Rezipienten keinen Raum, in ihrem Medienrepertoire zu differenzieren. …. Erst wenn die Vertrauens- und Misstrauensobjekte genauer spezifiziert werden, lässt sich besser erschließen, wie es um das Vertrauen in journalistische Angebote und Akteure bestellt ist. …. Gut die Hälfte (53%) der Befragten vertraut den Medienberichten über politische Themen, während fast drei Viertel (73%) den Sportberichten vertrauten. Politikberichterstattung ist demnach erheblich vertrauenssensibler als Sportberichterstattung. Dies korrespondiert mit der öffentlichen Diskussion zu Medienleistungen, die sich vor allem an politischen Konflikten (beispielsweise Ukraine-Krise, Flüchtlingsberichterstattung) entzündet. 45 Prozent der Befragten sind in Bezug auf die Berichterstattung über Politik eher reserviert, bei Sport sind es nur 22 Prozent. …

    Danach ist mindestens ein Drittel der Bevölkerung der Auffassung, Medien nicht vertrauen zu können. Durch die Verwendung unterschiedlicher Skalen und durch die Modifizierung der Fragestellung verändern sich die Werte für Vertrauen und Misstrauen in Medien erheblich. Dies ist bei der künftigen Interpretation von Vertrauensbefragungen relativierend zu berücksichtigen. Die Befragungen bestätigten im weiteren Sinne eine eher wenig beachtete Erkenntnis der Vertrauensforschung: Vertrauen und Misstrauen können zugleich auftreten. … Vertrauen und Misstrauen gegenüber Medien ist demnach aus Perspektive der Rezipienten eine komplexe Angelegenheit – und erfordert als Forschungsproblem eine differenzierte Untersuchungsanlage. Die Befragungsergebnisse zeigen, dass in der Bevölkerung in dieser Hinsicht eine vielschichtige Sichtweise auf Medien vorhanden ist.

    Bernd Blöbaum: Bezugspunkte von Medienvertrauen. In: Media Perspektiven, 12/2018, S. 601 ff. (online)

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    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
    Out of Space
    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)