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ganztägig „Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
„Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
Mai 12 – Mai 14 ganztägig
Tagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft mit dem Department of Economics der Wirtschaftsuniversität Wien Themenfelder sind: Repräsentation des Eigentums in den Medien konzentriertes und ungleich verteiltes Eigentum an Medien und Medientechnik subjektivierende Effekte des Medieneigentums Effekte[...]
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    Zitiert: „Wie“-Fragen, die eigentlich keine Fragen sind – in Dokumentationen

    Als zählebig erweist sich auch die Marotte, zu Beginn eines Films betonen zu müssen, dass man viel unterwegs war. „Wir starten unsere Reise in…“ oder „Unsere Reise beginnt in…“, so lauten entsprechende Formulierungen. Ein neues, nicht für möglich gehaltenes Niveau in diesem Bereich markierte die im Rahmen der Reihe „Die Story im Ersten“ gesendete Reportage „Wie gefährlich sind Kampfhunde?“ (ARD/Radio Bremen) mit dem Satz „Wir starten unsere Reise durch Hundedeutschland in Hannover.“

    Der Titel dieser Dokumentation („Wie gefährlich sind Kampfhunde?“) steht noch für eine weitere Unsitte – für den Trend zu „Wie“-Fragen, die eigentlich keine Fragen sind. Ein weiteres Beispiel: Zu Beginn der Dokumentation „Pendler-Frust im Norden“, gezeigt im Dritten Programm NDR Fernsehen im Rahmen der Reihe „45min“, lautete eine Frage: „Wie sehr beeinflusst Pendeln das Leben?“ „Sehr!“, rief daraufhin ein Kommissionsmitglied in die Runde. So etwas passierte in der letzten Sitzungswoche öfter.

    Das Jahr 2018 steht somit auch dafür, dass die berüchtigten „Wie“-Fragen aus Interviews mit Sportlern – „Wie sehr schmerzt diese Niederlage?“, „Wie glücklich sind Sie über diesen Sieg?“ – in den dokumentarischen Bereich Einzug gehalten haben. Gewiss, die Frage kann in einem journalistischen Beitrag grundsätzlich ein wichtiges Stilmittel sein. Aber im TV-Reportage- und Dokumentationsgenre scheint sie auf den Hund gekommen zu sein. Beziehungsweise: auf den Kampfhund.

    René Martens, Medienkorrespondenz, 25.02.2019 (online)

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    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)