Zitiert: Zufriedenheit der Kreativwirtschaft mit dem ZDF

Das ZDF hat im Rahmen der Berlinale 2023 die Ergebnisse der ersten Befragung der deutschen Kreativwirtschaft vorgestellt. 58 % der Befragten äußern sich darin zufrieden oder sehr zufrieden über ihre Zusammenarbeit mit dem ZDF. Unter den Produzentinnen und Produzenten sind es 70 %. Daneben haben auch Kreative aus den Gewerken Schauspiel, Regie und Drehbuch an der Untersuchung teilgenommen.

Die Programmvielfalt, die Reichweite des ZDF in der Gesellschaft und die Innovationsfähigkeit werden als Stärken in der Zusammenarbeit gewertet. Auch die Verlässlichkeit des ZDF als Partner für die Kreativen und die Qualitätsansprüche des Senders werden hervorgehoben. Herausforderungen bestehen bei der Entscheidungsgeschwindigkeit, der Prozessdauer in der Administration, in der angespannten finanziellen Situation der Branche sowie bei der wahrgenommenen Innovationsbereitschaft in der Breite des ZDF-Angebots.

Die Untersuchung hat darüber hinaus ergeben, dass für die Kreativen gesellschaftliche Zukunftsthemen eine besondere Rolle spielen. Dazu zählt vor allem der Beitrag des öffentlich-rechtlichen ZDF für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Aber auch Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel und Nachwuchsförderung sind wichtige Themen. Die Sicherung der Unabhängigkeit der deutschen Kreativwirtschaft steht ebenfalls weit oben auf der Liste jener Themen, denen sich das ZDF widmen soll.

Die Untersuchung wurde durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut im Zeitraum September bis November 2022 mit 420 Befragten der deutschen Kreativwirtschaft durchgeführt. Es handelt sich um die erste Studie dieser Art, die in Deutschland von einem Bewegtbildanbieter durchgeführt wurde.

Tätigkeitsbericht des Intendanten zur 12. Sitzung in der XVI. Amtsperiode des Fernsehrates am 10. März 2023 in Mainz (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)