Zitiert: „Medienkapitalistische Heuschrecke“

Heuschrecke im Anflug – Verkauf der “Berliner Zeitung” rückt näher

Die britische Beteiligungsgesellschaft 3i steht kurz vor dem Kauf der “Berliner Zeitung”. … Beim Berliner Verlag wird man angesichts der Perspektive eines neuerlichen Eigentümerwechsels hin zu einer “Heuschrecke” kaum begeistert sein. Von den hohen zweistelligen Renditeerwartungen der Beteiligungsbranche ist das Haus weit entfernt.“

Redaktion, Spiegel.de, 11.10.2005 (online)

Im Kampf gegen den Verkauf der “Berliner Zeitung” hatten ihre Mitarbeiter die Heuschrecke als Symbol für drohenden Kahlfrass zu ihrem “Wappentier” erhoben.

Eva Glauber, wienerzeitung.at, 27.10.2005 (online)

Heuschrecke, bitte kommen

Die Privatsenderkette ProSiebenSat.1 Media AG ist verkauft – an zwei Private-Equity-Gesellschaften

Claas Pieper, ZEIT online, 15. 12 2006 (online)

Der Medienkonzern will anscheinend Hunderte Stellen abbauen. Dem Renditedruck der Finanzinvestoren KKR und Permira als neuen Eigentümern sollen dabei vor allem die Informations- und Nachrichtenprogramme zum Opfer fallen. Heuschreckenlogik, schreibt Michael Hanfeld.

Michael Hanfeld, Faz.net, 16.07.2007 (online)

Pro Sieben Sat.1 – Ein Börsenmärchen

Wer Turnaround hört, dürfte zweifelsohne an Apple denken. Doch man muss nicht über den Atlantik schauen, um solche beeindruckenden Aktienstorys zu finden. Hierzulande heißte das Apple-Pendant Pro Sieben Sat.1. …

Nils Jacobsen, Handelsblatt.com, 10.07.2013 (online)

Kommentar verfassen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)