Zitiert: WDR will federführend bei der Reform der Gremienaufsicht agieren

WDR-Intendant Tom Buhrow bekräftigte in der Sitzung, dass eine solide Ausstattung der Aufsichtsgremien und ihrer Geschäftsstellen unabdingbar sei. Der WDR gehe hier mit gutem Beispiel voran. Er wolle seine Zeit als ARD-Vorsitzender bis zum Jahresende nutzen, eine Stärkung der Aufsicht in allen Landesrundfunkanstalten voranzutreiben.

WDR-Rundfunkrat, 17.8.2022 (online)

Zitiert: Patricia Schlesinger – Zum Verhängnis wurden ihr drei große V

Vetternwirtschaft, Vorteilsnahme und Verschwendung. Das meiste davon ist nicht strafbar – und vieles sogar üblich in ihren Kreisen. […] Systematisch sponsert die deutsche Autoindustrie die Luxusgefährte der MinisterInnen in Berlin und in den Ländern. Ganz harmlos heißt dies „Marketing“. Die Wahrheit ist…

Zitiert: Der NDR verschenkt seltene Schallplatten an ein Museum

Der NDR verschenkt mehr als 100.000 Schallplatten aus dem Archiv an das Schallplattenmuseum in Nortorf. Neben „polnischen Gewerkschaftsliedern, Klamauk von Mike Krüger“ und „seltenen Jazz-Aufnahmen aus Hamburger Clubs“ befinden sich darunter auch Schellackplatten, die über 100 Jahre alt sind. „Es ist ein…

Zitiert: Kein WIR mehr von Sendern und Gremien

Dass der ARD-Vorsitzende für diejenigen spricht, die seinen Anstaltenverbund und ihn kontrollieren sollten, könnte man mit Wohlwollen paternalistisch nennen. Wie auch immer die künftige Kontrolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aussehen wird: Genau so ein „Wir“, das von der Allgemeinheit bestens bezahlte Sendermanager und ihre einzig befugten Kontrollorgane rhetorisch floskelhaft in eins setzt, darf es künftig nicht mehr geben – so schade das für manche Kirchenvertreterinnen oder Verbandsfunktionäre in den Gremien auch sein mag.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 16.8.2022 (online)

Zitiert: Tagesschau berichtet 13mal umfangreicher über Sport als über den Globalen Süden

In der ersten Jahreshälfte 2022 wurde in der „Tagesschau“ über das britische Königshaus umfangreicher berichtet als über den globalen Hunger. […] Insgesamt beschäftigte sich die „Tagesschau“ in etwa 41 Prozent ihrer Bericht-Sendezeit mit dem Ukraine-Krieg und seinen Auswirkungen. Auf die Pandemie entfielen…