Drei-Stufen-Tests haben sich aus Sicht der öffentlich-rechtlichen Sender bewährt

“Die Prüfung von neuen Online-Angeboten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk über Drei-Stufen-Tests hat sich aus Sicht der Anstalten bewährt”, berichtet die Medienkorrespondenz. “In einem Fachgespräch zwischen Vertretern der Bundesländer und der Anstalten plädierten die Mitarbeiter der Sender für den Erhalt der Drei-Stufen-Tests. So gibt die baden-württembergische Landesregierung die Position der Rundfunkanstalten in einem Bericht wieder, der Ende Juni vom Stuttgarter Landtag veröffentlicht wurde (Landtagsdrucksache 16/197). Dem Bericht zufolge sind die Sender der Auffassung, dass dem Drei-Stufen-Test-Verfahren eine ausgleichende und befriedende Funktion zukomme, was der dualen Medienordnung diene. Durch die inzwischen eingetretene Konsolidierung der Gutachter-Landschaft und die Professionalisierung des Verfahrens habe sich der anfänglich hohe Aufwand zwischenzeitlich deutlich reduzieren lassen.” Weiterlesen Drei-Stufen-Tests haben sich aus Sicht der öffentlich-rechtlichen Sender bewährt

Zitat: ARD will mit Hilfe von Paul Kirchhof bis Jahresende Gesamtkonzept zur Transparenz vorlegen

„Kirchhof solle bei der rechtssystematischen Einordnung helfen, wo die ARD offener werden könne und wo Grenzen lägen. Als mögliche Bereiche für mehr Transparenz nannte die ARD-Vorsitzende die Themen Vergütungen, Vergabe von Aufträgen und journalistische Transparenz über das Zustandekommen von Nachrichten.

Der Senderverbund wolle ein Gesamtkonzept zur Transparenz erarbeiten und die einzelnen Bereiche nicht nacheinander abarbeiten, erklärte Wille. Bis Ende des Jahres wolle der Sendeverbund die Diskussion dazu geführt haben“

 

Epd, 14.09.2016 (online)

Länder fordern mit Protokollnotiz Gremien zur Beobachtung der Mittelverwendung bei den Sendern auf

“Die Länder erwarten von ARD, ZDF und Deutschlandradio, dass sie die von ihnen bei der KEF angemeldeten und von der KEF anerkannten Mittel für die Kategorie Programmaufwand auch für diesen Zweck einsetzen, wobei auch gesellschaftsrechtlich von den Anstalten unabhängige Produzenten angemessen berücksichtigt werden sollen. Sie gehen davon aus, dass die zuständigen Gremien der Rundfunkanstalten, die Mittelplanung und -verwendung insoweit besonders beobachten.”

(Protokollerklärung der Länder zum 19. RFSTV)

 

Fragen: Was meint der Gesetzgeber mit beobachten? Und was sollen die Gremien machen, wenn sie eine Veränderung feststellen?

Zitat: Unbekannte Drehbuchautoren – Die Tragik des versteckten Autorendaseins

“Die meisten Drehbücher werden geschrieben, ohne dass sie je realisiert werden. Etwa 800 Autoren leben in Deutschland vom Schreiben für Film und Fernsehen. Anfänger sollten mit fünf bis zehn Jahren rechnen, bevor sie sich vielleicht etablieren können. Sie müssen an mehreren Projekten…

Zitat: Wie sich die Hollywood Academy verändern würde

„Zu viele weiße alte Männer würden entscheiden, hat man der Hollywood Academy bei der Oscar-Vergabe mal wieder vorgeworfen. Nun hat man sich eine Menge neuer Mitglieder geholt. Die Probleme der Filmindustrie sind so aber nicht zu lösen. Hätte die Academy die gesamte…