Machen ARD und Deutschlandradio ausreichend Programm für ein Kinderradio

„Wir haben Anstrengungen unternommen, wir sind mit dem Vorschlag in die ARD gegangen: Lasst uns alles zusammenkehren, was wir an Kinderradio machen bei Deutschlandradio und in der ARD und wir könnten tatsächlich mit den vorhandenen Produktionen ein tägliches Kinderradio anbieten von morgens…

ARD zahlte 2007 bis 2010 „niedrige einstellige Millionenbeiträge“ an Sportlerexperten

Am Donnerstag, 15.10.2015, traf sich der Ausschuss für Medien und Netzpolitik des Landtages Rheinland-Pfalz zu seiner 31. Sitzung. Im ersten Tagesordnungspunkt ging es um die „Gemeinsame Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Südwestrundfunks (SWR) ab 2006 durch die Rechnungshöfe der am Staatsvertrag über den SWR beteiligten Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg“ (pdf).

 

Dazu führte ein Vertreter des Rechnungshof Rheinland-Pfalz u.a. aus:

Zum anderen hätten sich die Rechnungshöfe mit Kosten und Abwicklung der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika befasst. Die Kosten für Sportsendungen setzten sich im Wesentlichen aus Vergütungen für Sportrechte und aus Produktionskosten zusammen. Im Gemeinschaftsprogramm „Das Erste“ stellten sie seit Längerem einen beachtlichen Kostenblock für die ARD und natürlich anteilig für den SWR dar.

Daneben habe der SWR vergleichsweise geringe Kosten für seine eigene Sportberichterstattung. … 2007 bis 2010 hätten die Landesrundfunkanstalten auf Grundlage von Mitwirkendenvereinbarungen an ehemalige Spitzensportler und Experten aus dem journalistischen Bereich für Komoderation, Interviews und Reportagen jährlich niedrige einstellige Millionenbeträge gezahlt. Die Rechnungshöfe hätten dem SWR empfohlen, innerhalb der ARD die Höhe der Vergütung von Sportexperten weiterhin zu thematisieren. (Protokoll S. 8, pdf) Weiterlesen ARD zahlte 2007 bis 2010 „niedrige einstellige Millionenbeiträge“ an Sportlerexperten

RBB-Rundfunkratsvorsitzende will Rundfunkbeitrag zeitweise stabil halten

In der Diskussion um die Höhe des Rundfunkbeitrags hat sich nun auch der RBB-Rundfunkrat geäußert. Man sei gegen die von der KEF vorgeschlagene Senkung des Rundfunkbeitrags. Eine Resolution des RBB-Rundfunkrat unterstreicht dies. „Die Stabilität des Rundfunkbeitrags trägt zur Zukunftsfähigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks…

Ist bei der ARD die Transparenz nur eine Frage der Rechtsform?

„Dass der Bezahlsender Sky im Gegensatz zur ARD öffentlich gemacht hat, dass er für seine Bundesligarechte pro Jahr künftig statt 486 Millionen Euro 876 Millionen Euro bezahlen muss, ist nach Herres’ Angaben der Tatsache geschuldet, dass Sky eine Aktiengesellschaft ist. Da gelte eine Sonderregelung,“ berichtet Hans Hoff von der ARD-Pressekonferenz in der Süddeutschen Zeitung.

 

Ist die Transparenz also nur eine Frage der Rechtsform? Muss also, wer mehr Transparenz von ARD und ZDF will, diese in eine AG umwandeln?