Zitiert: Die FAZ bekommt ihre erste Herausgeberin

Die Journalistin Helene Bubrowski kehrt zur „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zurück und übernimmt im Herausgeber-Gremium als Co-Chefin die Leitung der Politik- und Online-Redaktion.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung rückt eine Frau in das Herausgeber-Gremium. Wie die überregionale Zeitung am Montag bekannt gab, wird Helene Bubrowski zum 1. Januar als Herausgeberin gemeinsam mit Berthold Kohler die Politische Redaktion als Doppelspitze führen. Mit Carsten Knop wird sie außerdem die Online-Redaktion leiten.

sueddeutsche.de, 13.04.2026 (online)

Zitiert: Wenn du deine Gegner nicht mit Argumenten besiegen kannst, grab ihnen die Frequenzen ab

Das Radio als Volkshochschule, zur Dämpfung der Bildungsmängel, das war mehr als der Programmauftrag forderte. Das komplementierte den Aufstieg der Sozialdemokratie zur Volkspartei. Und schon bald wurde der Rotfunk-Vorwurf zum anschwellenden Chor konservativer Politiker. „Volksverbundene“ Ministerpräsidenten verteidigten die populäre „Kultur“ gegen die…

Zitiert: Radio als Marktplatz „für alle“

Die Armut an Wellen war der Haupt- und harte technische Grund dafür, dass das Radio, angeschmiegt an die Tagesabläufe, lange noch „an alle“ ging, eine Art Marktplatz der Klänge, Informationen und Meinungen war, auf dem man im Laufe des Tages allem begegnete, und nur durch Abschalten ausweichen konnte. Bildung durch Vielfalt, der man nicht entkommen konnte. Mozart, Caprifischer, Caterina Valente und die Korrespondentenberichte, Stadien, Kneipen, Wissenschaft. Fast alle konnten mitreden über das, was fast alle gehört hatten, so wurde die Brotzeit zum räsonierenden Publikum. Volksgemeinschaft, demokratisch.

Mathias Greffrath, Deutschlandfunk, Essay und Diskurs, 12.04.2026 (online)

Zitiert: VGH Baden-Württemberg prüft Programmvielfalt

Neun Kläger vor dem VGH Baden-Württemberg wollen keinen Rundfunkbeitrag zahlen. Sie bezweifeln die Ausgewogenheit der Berichterstattung. Worum es beim Streit konkret geht. Darf man den Rundfunkbeitrag verweigern, wenn einem das Programm einseitig erscheint? Diese Frage bekommt nun juristische Schärfe: Ein Urteil des…

Zitiert: ARD hat Werbegelder im Visier und fordert neue Regeln für den digitalen Markt

Die ARD will mit Werbung im digitalen Bereich mehr Geld einnehmen. Die Anstalt sieht sich im Wettbewerb mit Digitalkonzernen wie Google, Amazon und Meta im Nachteil. Denn öffentlich-rechtliche Sender dürfen Werbung bislang nur sehr eingeschränkt und überwiegend im linearen Programm vermarkten. Im…