Zitiert: Die Stage auf der Startseite der ARD-Mediathek ist unsere neue Primetime

Das Ringen darum ist ungefähr so intensiv geworden wie die jahrzehntelange Frage, was wir im Linearen um 20.15 Uhr platzieren. Sie spiegelt auf den ersten Blick unsere Angebotsvielfalt, auch die Aktualität übrigens. Das unterscheidet uns von vielen anderen Angeboten. Wir sind keine Videothek.

Christine Strobl, dwdl.de, 20.10.2025 (online)

Zitiert: Scheitert der Reformstaatsvertrag noch?

Mit dem Reformstaatsvertrag wollen die Bundesländer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren. Ob der Landtag in Sachsen zustimmt, ist aber nach wie vor unklar. Regierung und Opposition sehen die jeweils andere Seite in der Pflicht – und das könnte zum Problem werden. […] Vorausgesetzt,…

Zitiert: Journalistische Erkenntnisse unter anderer Identität

Meine Arbeit wurde immer wieder von Prozessen begleitet, jahrelang, durch Springer und die Strauß-Konsorten. Sie versuchten, meine Arbeit zu kriminalisieren. Der Bundesgerichtshof hat schließlich entschieden: Wenn es um gravierende Missstände geht, hat die Öffentlichkeit ein Recht, darüber informiert zu werden, auch wenn die Erkenntnisse unter anderer Identität zustande kommen. Durch die sogenannte „Lex Wallraff“ sind deshalb bis heute Undercover-Einsätze wie „Team Wallraff“ und „wallraffen“ bei RTL vom BGH und Bundesverfassungsgericht legitimiert.

Günter Wallraff, berliner-zeitung.de, 18.10.2025 (online)

Zitiert: Vorwürfe der kulturellen Aneignung

Vorwürfe der kulturellen Aneignung oder wie auch immer man das nennen mag, treffen mich nicht. Die, die mich versuchen zu canceln, waren einzelne deutsche Pseudointellektuelle, in ihrer eigenen Blase gefangen. Ich habe damals, nach der Veröffentlichung von „Ganz unten“, tausende Zuschriften bekommen, gerade von Einwanderern, die mir sagten: Endlich hat das mal ein Deutscher erlebt und aufgedeckt, auf uns hört keiner, uns glaubt man ja nicht – du bist einer von uns. Das geht bis heute in die Enkelgeneration.

Günter Wallraff, berliner-zeitung.de, 18.10.2025 (online)

Klick-Tipp: Deutscher Kinospielfilm. Akteurskonstellationen und Wirklichkeitskonstruktion im Zeichen des Filmfördersystems

Die Publikation beschäftigt sich aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive mit dem deutschen Kinospielfilm und fragt kritisch, was mit einem Massenmedium passiert, wenn es umfassenden öffentlichen Fördermaßnahmen unterliegt. Wie beeinflusst die Architektur der Filmförderung das heimische Filmschaffen und was heißt das für den filmischen Diskurs? Wie steht es also um das Verhältnis von Kinospielfilmen und gesellschaftlichen Strukturen in Deutschland.

Thomas Wiedemann, Halem Verlag, 15.04.2025 (online)