Zitiert: Der Fall Ruhs steht für die Kopflosigkeit der ARD

NDR und BR tragen ihren Streit auf dem Rücken einer Moderatorin aus, anstatt eine offene politische Debatte auch im Programm zuzulassen. […] Die Sache wurde groß, weil sie stellvertretend für eine mangelnde Widerstandsfähigkeit in Debatten steht – und für die Kopflosigkeit der…

Zitiert: In der Nachrichtennutzung zeigt sich ein klarer Generationsbruch

Der klassische Agenda-Setting-Effekt tritt bei jungen Menschen nur noch eingeschränkt auf. Selbst bei formal hoch Gebildeten wirkt er zwar bei aktuellen Schlagzeilen, aber kaum noch bei hintergründigen Themen außerhalb des eigenen Interessenshorizonts. Medienökonomisch gilt: Die traditionellen Marken sind präsent, doch die Rezeptionswege…

Zitiert: Unabhängiger Journalismus ist weder rechts, links oder konservativ

Der NDR hat, das nur nebenbei, Ruhs durch die Moderatorin Tanit Koch ersetzt, mit deren konservativer Vergangenheit bei Bild und Focus die ARD nun wirbt. Und damit demonstriert die ARD, ähnlich wie Stefan Brandenburg, dass sie den zentralen Wert von Journalismus nicht…

Zitiert: Ausweitung ins „Uferlose“ – Wie die ARD bei der Radioreform trickst

Die ARD verkehrt die ihr von den Ländern aufgegebene Radioreform, die zu Einsparungen führen soll, ins Gegenteil. Sie expandiert kräftig. […] Zu dem Erfolg trägt auch die ARD-Audiothek bei. Auf dieser Plattform, die seit 2017 existiert, stehen etwa 100.000 Beiträge weltweit abrufbereit.…

Zitiert: Journalismus muss Publikum nicht schonen

Journalisten sind ja keine Politiker, die um Wiederwahl werben, sondern Berichterstatter, deren Aufgabe nicht darin besteht, ihr Publikum zu schonen, sondern zur Not schonungslos mit Fakten zu füttern. […]

Guter Journalismus sollte in der Lage sein, gesellschaftlich relevante Fragen zu stellen und zu gewichten. In diesem Tauziehen mit Politik und Öffentlichkeitsarbeit muss er unbedingt selbstbewusster werden.

Michael Brüggemann, journalist.de, 22.09.2025 (online)