Zitiert: In der Schweiz soll der Rundfunkbeitrag sinken

Ab 2029 sollen Privathaushalte statt wie heute 335 Franken nur noch 300 Franken (etwa 316 Euro) im Jahr bezahlen, wie die Regierung am Mittwoch beschloss. Für kleinere und mittlere Unternehmen soll die Gebühr ab 2027 ganz wegfallen. […]

Der Rundfunkbeitrag war über die vergangenen Jahre von 451 auf 335 Franken gesenkt worden. Damit liegt sie immer noch gut 40 Prozent höher als in Deutschland.

Dpa, digitalfernsehen.de, 19.06.2024 (online)

Zitiert: Unesco warnt vor KI-generierter Holocaust-Leugnung

Künstliche Intelligenz kann die Darstellung des Holocausts verfälschen und Antisemitismus schüren, warnen die Unesco und der Jüdische Weltkongress. […] Generative KI stütze sich auf große Datenmengen aus dem Internet, die auch irreführende Inhalte sowie menschliche Voreingenommenheit enthielten. Dadurch könnten Informationen über bestimmte…

Zitiert: „Organisierte Verantwortungslosigkeit“

„Organisierte Verantwortungslosigkeit“ – der Untersuchungsbefund zum Zustand im Sender – bedeutet konkret, dass die Gremien und Leitungspersonen einer starken Willenskraft im Sender nichts oder nichts Relevantes entgegenzusetzen haben – oder es auch nur wollen. Das zeigt sich in der bewundernswerten Genauigkeit des…

Zitiert: Multimillionengräber als Erfolge verkaufen

Meist, wenn über deutsches Kino gesprochen wird, wird die deutsche Filmkultur dabei erst einmal in zwei Teile geschnitten: Der Unterhaltungsfilm auf der einen, der Autorenfilm auf der anderen. An dieser Schnittstelle wurde vor rund 60 Jahren die Filmförderung gegründet, die zunächst nur Kunst förderte und das Populäre verschmähte. Heute hat sich ihr Fokus nahezu umgekehrt: Es ist die Filmwirtschaft, der ihr Hauptaugenmerk gilt. Die aber hat ihrerseits gelernt, selbst Multimillionengräber als Erfolge zu verkaufen. Denn auch an Misserfolgen lässt es sich in Deutschland gut verdienen.

Daniel Kothenschulte, fr.de, 18.06.2024 (online)

Zitiert: Warum Interviews nicht mehr autorisiert werden müssten

Eine Digitalisierung später filmt die Bild eh jedes Interview und denkt nicht mehr zuerst an die Print-Verwertung. Die PolitikerInnen sind begierig auf Bewegtbild, am liebsten 7 Sekunden Clickzeug für TikTok. Die Autorisierung wird ins Sprachzentrum der Interviewgäste verlegt: Sag nix, was nicht viral gehen kann.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 16.06.2024 (online)