Deutschland: „Rekordhalter“ bei Erstlingsfilmen

Nach einem weltweiten Erfolg läuft es für einen Filmemacher zumeist richtig gut. mit  Die Sender nehmen einem alles ab. „Ich hatte einen Freischuss“, so Dany Levy im Gespräch mit Anja Reich (Berliner Zeitung, 11.10.2016) „Nach dem nächsten Film war das wieder vorbei.“

„So ist es oft im deutschen Kino. Kaum ein anderes Land produziert so viele Erstlingsfilme, nirgendwo ist Erfolg so flüchtig wie hier, wechseln sich Ruhm und Niederlage so schnell ab. Das ist schon lange so, aber seit sich die Zuschauer mit Streamingdiensten wie Amazon Prime oder Netflix nicht nur intelligente, sondern auch neue Serien und Filme nach Hause holen können, ist die Verunsicherung bei den Geldgebern noch größer geworden“, stellt Anja Reich fest.

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Zitat der Woche
Bis zum letzten Tag der Amtszeit Kohls waren keine deutschen Soldaten zu Kriegseinsätzen im Ausland. Nach ihm waren sie es ununterbrochen. Man mag einwenden, dass er Schröderfischer ein Jugoslawien-Fiasko hinterließ. Aus anderen sinnlosen Gemetzeln wie dem Golfkrieg hat er uns herausgekauft. Er war einer der letzten Spitzenpolitiker mit Weltkriegserfahrung, sein Bruder im Krieg getötet, seine Politik auf „pazifistische deutsche“ Wählerstimmen gemünzt. Es tut weh, dies anzuerkennen – doch so, wie der Aspekt „Friedenskanzler“ an Kohl nun gar nicht gewürdigt wird von allen kriegerischen Nachfolgern – muss wohl was dran sein.   Friedrich Küppersbusch, taz, 20.06.2016, Weiterlesen 
Out of Space
Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen