Die Visual-Effects-Branche steckt in der Krise

Die sogenannte VFX-Branche ist für spektakuläre Spezialeffekte in Kinofilmen zuständig und befindet sich – zumindest in Hollywood – in einer tiefen Krise. Einige große Firmen sitzen finanziell in der Bredouille oder mussten bereits in die Insolvenz. Auch in Deutschland gerät die Branche näher an den Abgrund. Der Grund: Die technischen Investitionen sind nicht billig. Die Kosten für die Technologie sowie für die Entwicklung von Software, die für Szenen eigens programmiert werden muss, sind schwer zu kalkulieren. So gibt es Probleme, die Projekte kostendeckend zu kalkulieren, weil auch immer wieder Veränderungen eingefordert werden. Trotz hoher Umsätze sind die Gewinnspannen gering, so dass Ausfälle schwer abgefangen werden können.

 

(Deutschlandradio)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)