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Mai
12
Do
ganztägig „Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
„Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
Mai 12 – Mai 14 ganztägig
Tagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft mit dem Department of Economics der Wirtschaftsuniversität Wien Themenfelder sind: Repräsentation des Eigentums in den Medien konzentriertes und ungleich verteiltes Eigentum an Medien und Medientechnik subjektivierende Effekte des Medieneigentums Effekte[...]
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    Hör-Tipp: Kontextlose Darstellungen führen zu Tatsachenfetischismus

    Wie wirksam sind die Impfungen, wie verbreitet sich das Virus? Fragen, an denen die Wissenschaft mit Hochdruck arbeitet. Doch Wissenschaft braucht Zeit. Medien berichten aktuell und haben den Anspruch, auch die Gegenseite abzubilden. Wie passt das zusammen?

    Was die Wissenschaft in Bezug auf das Virus, seine Verbreitung oder die Impfstoffe herausfindet, hat großen Einfluss auf die Entscheidungen der Politik – und damit auf das Leben aller: in Form von Maskenpflicht, Impfempfehlungen oder Schulschließungen.

    Doch Wissenschaft braucht Zeit, ihr Kenntnisstand ist vorläufig. Zudem hat die Pandemie noch einmal bewiesen, dass Wissen oder gar „Wahrheit“ nur temporär ist, dass es also „sicheres“ Wissen nicht gibt. Ein Fakt, der viele Menschen gerade in der Corona-Zeit fordert und manche auch überfordert.

    Wie sollte die Berichterstattung über Wissenschaft aussehen? Journalist*innen und Medien kommen in der Position als Vermittler eine besondere Verantwortung zu – und vielleicht auch eine besondere Chance. Gleichzeitig sind auch Medienmacher*innen nicht frei von Fehlern oder Emotionen und unterliegen den Produktionsbedingungen der Branche. Zudem ist mancher Fakt nicht nur vorläufig, sondern oft auch kontextabhängig interpretierbar.

    Eine herausfordernde Gesamtlage, die zwar nicht neu ist, sich aber in der Pandemie in besonderer Weise zeigt. Wie sollte die Berichterstattung über Wissenschaft aussehen in einer Zeit, in der Forschung und ihre Ergebnisse eng mit dem Alltag verwoben und direkt an politische Interessen geknüpft sind?

    BREITBAND, 10.04.2021 (online)

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
    Out of Space
    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)