In der Kritik: Was Sachsens neue Koalition für Medienmacher bedeutet

Entwicklungsperspektive für ARD und ZDF in die “digitale Welt”, Förderung der Produzenten und nichtkommerziellen Sender, Profilierung im Bereich des Kinder- und Animationsfilms, Sicherung des audiovisuellen Erbes sowie faire Aufteilung der Rechte zwischen Sendern und Produzenten, das sind die Schwerpunkte im Medienbereich.

 

Der Filmverband Sachsen titelt „Ein großer (Ent)Wurf!“. Weiter heißt es: „Die designierten Koalitionäre der CDU und SPD haben ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Aus kultur- und medienpolitischer Sicht ist es ein großer Wurf. Aber wie immer gilt: An ihren Taten sollst du sie messen.“

 

 

Andreas Szabo fragt: „Bekommt der Osten seinen eigenen neuen TV-Sender? Sinkt der Rundfunkbeitrag für Unternehmer? Und bekommt Sachsen ein eigenes Informationsfreiheitsgesetz? Die wichtigsten medienpolitischen Punkte aus dem sächsischen Koalitionsvertrag.

 

Ralf Julke schreibt in der Leipziger Internetzeitung:„Den Leser überrascht natürlich nicht, dass man bei CDU und SPD tatsächlich glaubt, mit dem staatlich gepuschten Rundfunk und diversen Lokalsendern so eine Art „Medienvielfalt“ in Sachsen am Leben zu erhalten. Aber zumindest hat man jetzt auch die nichtstaatlichen Medienmacher entdeckt – zumindest als Kreditnehmer für diverse Mikro-Darlehen.“

 

 

Der Koalitionsvertrag ist hier zu finden.

 

 

Steffen Grimberg von Zapp sieht neue Signale in der sächsischen Medienpolitik (Update 29.10.)

 

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