Die Medienjournalisten Jörg Wagner und Philipp Nitzsche diskutieren in der Pilotfolge ihres Podcasts „Die Medienhölle“ u.a. über die Schwierigkeiten der Reformierbarkeit des ÖRR. Wagner erinnert sich, dass beim RBB schon immer gespart werden musste, seitdem er dabei ist. Dabei sei der Vorgänger ORB eigentlich als Sender mit schlanken Strukturen aufgebaut worden, in dem kein Geld „versickern“ sollte. Nitzsche beobachtet ein System „spätrömischer Dekadenz“, in dem „Leute Posten beziehen, wo ich wirklicht nicht weiß, was die eigentlich machen“. Rundfunk in Deutschland sei „traditionell immer schon ein Beamtenunternehmen“ gewesen, sagt Wagner. Die ARD sei „so robust“ entwickelt worden, dass noch nicht mal die AfD die ARD mit einem Schlag kaputt machen könnte“.
Jörg Wagner und Philip Nitzsche, 03.01.2026 (online)

